Juhu wir sind schwanger! Die ersten Wochen meiner Schwangerschaft 
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Juhu wir sind schwanger! Die ersten Wochen meiner Schwangerschaft 

August 2, 2018

Seit Ende Mai ist es für uns Gewissheit, wir bekommen ein Baby. Die Freude ist unendlich groß, wir könnten glücklicher nicht sein, dass ich schwanger bin. Inzwischen bin ich im 4 Monat und habe die ersten 12 Wochen der Schwangerschaft gut „überstanden“, der Bauch wächst und die Aufregung steigt.

von Aufregung bis Unsicherheit

Zunächst mal, hatte ich mega Schiss, dass in den ersten 12 Wochen etwas passiert. Das erste Trimester ist das schwierigste, sagt man. In der Zeit ist alles noch sehr fragil und es kann viel passieren. Wir hatte schon einige unschöne Geschichten gehört und bei Freunden und Bekannten miterlebt. Auch wenn wir uns unsagbar gefreut haben und es am liebsten sofort in die Welt hinausgeschrien hätten, hat uns die ersten Wochen auch immer wieder eine latente Unsicherheit und Angst begleitet. Deswegen hatten wir uns vorgenommen erst einmal alles für uns zu behalten… und das war echt nicht einfach.

Vor allem, weil es für uns drei Tage nach dem positiven Schwangerschaftstest mit Freunden nach Mallorca ging. Ich sag euch, das war nicht leicht. 🙂 Währenddessen alle mit ihren Drinks am Pool lagen und immer heiterer wurden, habe ich mir nix anmerken lassen, habe meine Drinks weggeschüttet, meinem Mann gegeben oder mir einen schönes Tonic statt einen Gin Tonic gegönnt. Wenn man sonst immer gerne mit einem Gläschen dabei ist, muss man erfindungsreich werden. Ein „nein, Danke ich mache Detox“ hätte mir einfach niemand abgekauft (Vor allem nicht im Urlaub).

Bis zum ersten Ultraschall habe wir die Tage gezählt und gehofft, dass wir einen kleinen Herzschlag sehen können. Als das passierte, waren wir einfach nur unsagbar froh und glücklich. Das war so in der 8 SSW… ein bisschen durchhalten mussten wir also noch mit unserer Heimlichtuerei.

erstes Schwangerschafts Trimester

Und wie gehts dir jetzt?

Ich hatte ziemlich viel Glück, dass mir Übelkeit und Erbrechen erspart geblieben ist… toi toi toi. Ich hoffe natürlich, dass das so bleibt. Was mich allerdings ein paar Wochen richtig übel geplagt hat, waren Kopfschmerzen. Ein paar Mal so extrem, dass ich mich nur noch mit einem kalten, nassen Handtuch auf der Stirn ins Bett gesetzt habe. Jeder Schritt hat sofort in meinem Kopf geschmerzt – das kannte ich bisher nur von meinen aller aller schlimmsten Katern als es noch wild her ging. Aber die Zeiten sind ja nun zum Glück endgültig vorbei. 😉

Die 30 Grad im Schatten, die die letzen Wochen über in Berlin herrschten waren natürlich nicht besonders förderlich für meinen Kopf oder Kreislauf. Kaum Zuhause bin ich direkt und überall eingeschlafen. Gerne auch gleich für 2-3 Stunden. 

Müde bin ich euch eigentlich immer noch stets und ständig. Aber es ist nicht mehr so, dass ich mich nach kleinsten Betätigungen wie nach einem Dauerlauf fühle. Apropos Dauerlauf…. an Sport war die letzten Wochen nicht zu denken für mich. Ich war schon so Dauer k.o.

„Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit“

Der Satz der mich am aggressivsten gemacht hat: „Du bist schwanger und nicht krank“. Der kam sogar von meiner Frauenärztin. Ja, das stimmt natürlich. Aber wenn dir den ganzen Tag und teilweise auch Nachts der Kopf schmerzt und dich dein Kreislauf ausknockt, ist es wirklich nicht sehr angenehm. Vor allem, weil man ja einfach nichts medikamentöses dagegen nehmen kann. Es gibt natürlich einige Hausmittel – dazu kann ich euch bei Gelegenheit auch gerne mal ein paar Tipps geben. Der Satz hat mich einfach sehr genervt, weil es so rüber kommt, als dürfte man sich nicht über Schmerzen beschweren. Und ich will gar nicht wissen, wie so eine Aussage bei Frauen ankommt, die zusätzlich noch richtig mit Schwangerschaft Übelkeit zu kämpfen haben.

Schwanger die ersten 12 Wochen

Hallo Stimmungsschwankungen!

Ich sag mal so: Rückblickend betrachtet, erklärt meine Schwangerschaft schon ein paar emotionale Aussetzer. In den zwei Wochen bevor ich realisiert habe, dass ich schwanger bin, gab es zwei Situationen in denen ich wirklich total drüber war. Ich hab das in dem Moment auch realisiert, aber ich konnte quasi nichts gegen mein Gefühlsausbruch tun. Ich kann mich noch erinnern, wie ich zu meinem Mann sagte „Ich weiß gar nicht, warum ich jetzt so weine.“ Mir war in dem Moment klar, dass ich zu wütend und zu traurig bin, dass das alles kein Grund ist loszuweinen, aber ich konnte es nicht kontrollieren. Ich bin ehrlich gesagt ganz froh, dass sich es damit erklären kann.

Auch danach in den ersten 2 Monaten gab es immer mal wieder Situationen, in denen ich einfach geweint habe. Sei es, weil mir der Tagesablauf nicht passte, mir die Gabel runtergefallen ist oder mir das Essen zu lange gedauert hat. Alles banale Dinge, die mir einfach die Tränen in die Augen trieben. Verrückt sag ich euch!

Ich bin unsagbar froh, dass diese Phase vorbei zu sein scheint… naja…und mein Mann erst recht… haha… 🙂

Mein Körper während der Schwangerschaft

Was sich schon ziemlich früh bemerkbar gemacht hat, waren meine Brüste. Oh mein Gott haben die geschmerzt! Inzwischen habe ich zwei Cups dazu bekommen und ganz ehrlich… es reicht jetzt auch. Ich hatte schon vorher eine ganz gute Oberweite, aber jetzt wird es mir langsam zu viel.

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Mir passen inzwischen weder meine Jeans, noch meine BHs oder Tops… Der Körper verändert sich eben. Eine Sache an die ich mich so langsam gewöhne. Am Anfang hat mich der Gang zum Kleiderschrank schon ein bisschen deprimiert. Du siehst noch nicht schwanger aus, aber überall ist ein bisschen mehr drauf und deine Klamotten passen nicht mehr. Inzwischen wächst und gedeiht aber eine kleine Kugel, alles ist nicht mehr so schlimm und ich fühle mich immer wohler in meinem Körper.

Viele meiner Sachen passen mir nicht mehr – Schwangerschaftsmode passt mir noch nicht. Also kaufe ich eben alles eine Nummer größer. Aber so oder so, es gibt endlich wieder einen guten Grund zu shoppen. 🙂

Mir/uns geht es gut und wir sind happy! Ich freue mich sehr auf die nächsten Wochen und Monate und die Zukunft mit unserem kleinen Wurm (Nein, wir wissen leider noch nicht was es wird). 😉

Lasst mich gerne wissen, wenn euch ein Thema dazu ganz besonders interessiert.

XoXo,

Cati

2 Comments

  • Reply
    Lisa
    August 2, 2018 at 2:55 pm

    Herzlichen Glückwunsch ihr zwei! Was für eine schöne Nachricht.
    Was mich interessieren würde: in einem älteren Post hattest du anklingen lassen, dass ihr euch noch ein bisschen Zeit lassen wollt und du dich erstmal auf die Selbständigkeit konzentrieren möchtest…
    War das vorgeschoben um den Druck raus zu nehmen oder habt ihr eure Meinung einfach
    geändert?
    LG Lisa

  • Reply
    Cati
    August 2, 2018 at 3:35 pm

    Hallo Lisa,
    Dankeschön! 🙂 Also um ehrlich zu sein, war für uns immer klar, dass wir in nicht all zu ferner Zukunft ein Kind haben möchten. Ich habe die letzten Jahre immer wieder gedacht „nein, jetzt noch nicht. Ich muss aus der Probezeit raus, ich muss noch diese Position oder jenen Titel ansteuern“ oder was weiß ich. Ich wollte nicht mehr warten. Alles läuft im Moment sehr gut und ich glaube, dass wir sowohl als Familie als auch ich mit meiner Selbständigkeit eine schöne Zukunft haben.
    Hätte ich nur letztes Jahr schon ein Kind gehabt, hätte ich mir aber wahrscheinlich eher einen festen Job gesucht, um Sicherheit zu haben. Denn die ersten Monate waren natürlich ein bisschen holprig, das wäre mit Kind schon eine Herausforderung gewesen (noch mehr als so schon). Ich wollte damit nicht sagen, dass ich damit noch warten will. Aber ich wollte jetzt auch nicht über unseren Familienwunsch öffentlich reden… denn ja, Druck wollte ich mir/uns nicht machen. 🙂
    Oh man…ich hoffe, ich hab mich irgendwie verständlich ausgedrückt.
    Liebe Grüße,
    Cati

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